v.3

portfolio online

hatte ich es eigentlich schon erwähnt? mein foto-portfolio ist online :)
nämlich da

danke nochmal von dieser stelle an markus!!

da wirds einem warm um die pixel…

sprachlos…
die seitz 6×17 digital ist wohl das superlativ in jeder hinsicht:
160 megapixel-sensor (7500×21250 pixel), iso 500 bis 10.000 (!!!), 48bit farbtiefe, auslesegeschwindigkeit von 300 mb/sek, unkomprimierte tiff-dateigrösse ca. 950 mb, so ziemlich jedes gute grossformat-objektiv findet seinen anschluss, bildtransfer über gigabit-ethernet, als datenspeicher dient ein tragbarer mac mini, schlappe 28.900 €.

vielleicht nicht gerade westentaschentauglich, aber dafür detail bis zum abwinken…

slimming

They say cameras add ten pounds, but HP digital cameras can help reverse that effect. The slimming feature, available on select HP digital camera models, is a subtle effect that can instantly trim off pounds from the subjects in your photos!

da fällt mir nichts mehr ein… die automatische gesichts-schönrechnerei ist ja schon bedenkenswert genug, aber was dort abgeht, entzieht sich meiner auffassungsgabe.
klar, die gesellschaft wird ja förmlich überzogen mit irgendwelchen schlankheitsidealen, mit dem wahn, in size zero (ja, die grösse gibts wirklich) zu passen und sich den gazettentitelbildern ebenbild zu machen.
das es nun schon ein “ich-bescheiss-mich-und-dich-mal-eben-selber”-feature an modernen digitalkameras gibt, ist die krönung des schwachsinns. zumindest für mich.

apartheid museum

im dezember 2004 war ich beruflich in johannesburg, eine sehr beeindruckende stadt der absoluten gegensätze. reich, arm, schwarz, weiss, farbig… alles auf engstem raum.
man merkt deutlich, dass die apartheid auch heute noch eine grosse rolle spielt; zwar sieht man menschen unterschiedlicher hautfarbe auf den strassen und in den cafés, nie jedoch habe ich z.b. ein gemischtes pärchen gesehen. wenn man mit den einwohnern spricht, erzählen sie einem von den heute etwas verdeckteren diskriminierungen und von den vielfältigen politischen und gesellschaftlichen problemen. die townships rund um joburg und die wohnviertel mit ihren mauern und stacheldrahtzäunen bestimmen das bild der stadt, ebenso die sicherheitsdienste, die gnadenlos jeden unerwünschten aus oder von den vierteln der “oberen” fernhalten.
es ist deutlich zu spüren, dass johannesburg die liste der gefährlichsten städte der welt anführt (eine statistik besagt, dass es dort mehr morde als autounfälle gibt…).

das für mich einprägsamste erlebnis war der besuch des apartheid museums. mir sind selten solche schauer über den rücken gelaufen wie dort. klar, man denkt (bzw. ich dachte), man weiss einigermassen viel über die apartheid, aber dort kann man in etlichen bildern, filmen, installationen und ähnlichem sehen, dass es um einiges härter war, als es hier in den medien rüberkam. mir blieb mehrfach die spucke weg ob der brutalität und diffizilen abgrenzung der rassen voneinander. ein paar der eindrücke habe ich damals -eher schlecht als recht- versucht fotografisch festzuhalten, diese sind in u.a. fotostrecke zu sehen.
wenn jemand von euch mal in südafrika, respektive johannesburg sein sollte, geht auf jeden fall dort hin!




spiegel der seele II

die idee entwickelt sich so langsam, ab heute hat sie unter feel the surface schonmal ihr eigenes blog. dort könnt ihr mich auf meiner suche nach dem seelenreflektor begleiten.
es geht quasi ein herzenswunsch von mir in erfüllung… meine eigene, kleine handspielwiese ;)
das ein oder andere muss ich noch geraderichten, aber ich habe auf jeden fall schon einen heidenspass damit.

ich freue mich auf jeden kommentar! [ obwohl es ja immer nur das gleiche zu sehen geben wird ;) ]

spiegel der seele

ein zitat aus einem gar nicht mal so schlechten film, welches mich seinerzeit tief beeindruckt hat und mich seither durch mein leben begleitet. man kann viel darüber diskutieren, man kann anderer meinung sein, aber für mich ist es so. ich würde es nicht zu meinem absoluten credo erheben, jedoch wurde mir damals bewusst, wie wichtig hände für mein ego sind.
ich habe bis dato viel darüber nachgedacht (und tue es noch immer), und so ist es “nur” eine frage des wie, nämlich wie ich es in form eines projektes umsetzen könnte. der erste ansatz war vor ca. 6 jahren die verarbeitung dieses zitates in einem stück elektronischer musik, welches spontan von holger “dann flexen ich et aff” crump und mir in einer unvergessenen abendsession aufgenommen wurde. legendär, allemal!
einige zeit später gelangen immer mehr fotografische ideen und umsetzungen für mich in den vordergrund, aber auch hier ist die letzte hand noch nicht abgelichtet ;)
nun denn, sei’s drum: eine lose, in unregelmässigen abständen im feel the surface - blog tageswerk aufzufindende collage dieser idee bringt mich hoffentlich ein stück weiter auf der suche nach dem spiegel der seele

fotos bei geo

nein, nicht so ganz… ;)
ich war heute beruflicherseits in der geo-bildredaktion. ziemlich interessant war es mal einen -wenn auch kleinen- einblick in die welt der zeitungsgefilde zu werfen. wie ich dann zu meiner überraschung feststellte, sind im leitartikel der geo 04/06 auch tatsächlich bilder drin, die ich erzeugt habe. (s. 163 die drei unter “kranzgefässe in verschiedener darstellung” und das grosse “herz mit bypass”).
sehr spassig auch der bilduntertitel “…das präparieren mit farben und hervorhebungen erfordert tagelange aufarbeitung…” das ist wohl etwas an der realität vorbei, wenn man bedenkt, dass das präparien an sich nur wenige minuten dauert. naja, presse halt ;)
wer also wissen möchte, womit ich meine kamera finanziere, der kann sich im wahrsten sinne dort ein bild davon machen.
desweiteren wird es demnächst (link folgt) bei geo-online eine verkürzte version des artikels geben, in dem dann 3-4 kleine movies vom bewegten herzen, die ich erstellt habe, enthalten sein werden.

[edit: hier der link zum online-artikel mit den videos]

spannend war auch die unterhaltung mit dem bildredakteur, er meinte, er bekomme täglich 20 emails mit bildern, von wegen “die habe ich dort und da gemacht und die müsst ihr unbedingt drucken…” etc.
aber auch hier wurde mir einmal mehr klar, dass die fotografie nie mein beruf werden wird… es sei denn, ich gewinne im lotto und kann infolgedessen dann nur das fotografieren, an dem ich auch spass habe…;)
nach wie vor, ein herrliches hobby, mein liebstes auf jeden fall!

myself!?

zwei selbstbildnisse… wenn auch nicht wirklich, da ich sie nicht selbst fotografiert habe, sondern christoph.
daher auch nicht im tageswerk, sondern hier…

me myself
[grösser wirds beim draufklicken]

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