v.3

angekommen

mit einer dicken erkältung im gepäck…
das erste bier im hanckock-building ist getrunken (siehe bilder) und ich konnte mich gerade noch so bis 9 uhr abends durchhangeln, bevor ich fast im stehen eingeschlafen bin…
heute ist black friday (die sage sagt, dass die händler schwarze hände vom geld zählen hatten), also alle-auf-der-jagd-nach-bargains-wahnsinn-ich-muss-jetzt-alles-kaufen-egal-was-es-kostet-tag.
ich geh gleich erstmal frühstücken und dann schaue ich mir den wahnsinn mal an.


let there be rock - foo fighters @ o2-arena london

was war das für ein brett, wahnsinn!
insgesamt 2:15 haben sie gespielt, und zwar ohne handbremse! die ausverkaufte o2-arena brodelte nur so.
support war serj tankian, ex-frontmann von system of a down, das ging schon ziemlich rund.
dave war sichtlich gut drauf und eröffnete sogleich, dass er sich überhaupt nicht darum schere, wann der letzte zug vom stadion abfährt, es haben gefälligst alle solange zu bleiben wie er :)

nach stacked actors (welches unglaublich brachial rüberkam und mit ellenlangen gitarren- und drumsolos verzückte) fuhr in der mitte der arena eine zweite bühne von oben herab, auf welcher die jungs dann 5 stücke akustisch spielten.

danach wieder sägewerk bis zum ende mit all my life.

bei der ersten zugabe kam kaki king mit auf die bühne, die ballad of beaconsfield miners mit dave zusammen spielte. den song widmete er jimmy page, welcher bis dahin irgendwo in den rängen dem konzert gelauscht hat.
anschliessend folgte ein ziemlich geiles, unbeschreibliches gitarrensolo von ihr.
dave sagte nicht zu unrecht: “there are some guitar players that are good and there are some guitar players that are really fucking good. and then there’s kaki king…”

weiter gings mit nem arcade fire cover, gefolgt von holiday in cambodia von den dk’s, welches serj takian gesungen hat (und wie nah am original…).
der rauswurf erfolgte mit my poor brain(!!) gefolgt von best of you.

die setlist:

let it die
the pretender
times like these
breakout
long road to ruin
doa
learn to fly
cheer up, boys (your make up is running)
stacked actors (with breakdown + drum solo)
skin and bones
marigold
my hero
cold day in the sun
but, honestly
everlong
monkey wrench
all my life
————
ballad of beaconsfield miners (mit kaki king)
kaki king solo (und was für eins!)
keep the car running (arcade fire cover)
holiday in cambodia (dead kennedys cover)
my poor brain
best of you


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mein november…

einmal um die ganze welt…

november

ab nach

rom.
in 3h geht der flieger, mal sehen, ob ich neben der arbeit auch etwas zeit finde, mir die stadt zumindest in auszügen anzuschauen…

ausserdem stelle ich fest, dass es hier recht tot geworden ist, der letzte eintrag liegt schon zwei monate zurück :O
aber besserung werde ich wohl nicht geloben, nur versuchen. wenn jemand etwas zeit über hat, so kann er mir gerne etwas zukommen lassen, freue mich über jede freie minute ;)

back in town

so, da bin ich wieder.
mein kalifornien-trip ist zu ende.

san francisco - yosemite valley - tioga pass - mammoth lakes - hot creeks - death valley - las vegas - red rocks - hoover dam - barstow - route 66 - amboy crater - mojave desert - joshua tree nationalpark - palm springs - salton sea - algadones dunes - calexico - tecate - san diego - los angeles

ca. 3300 km habe ich abgerissen, unendlich viele eindrücke gesammelt. schon komisch, wieder hier im verregneten bonn zu sein. wo alles so eng ist, so anders… wird wohl eine weile dauern, bis ich mich wieder an heimische gefühle gewöhnt haben werde.
was ich in den letzten beiden wochen erlebt und gesehen habe, reicht mir normalerweise für mehrere jahre.
es war stellenweise sogar fast unerträglich, tat fast schon weh. das ist in der tat nicht übertrieben, ich habe in der letzten woche mehrmals gemerkt, wo die grenzen meiner aufnahmefähigkeit sind.
soviele unterschiedliche orte, landschaften, klimata (wow, was für ein plural…). soviele unterschiedliche menschen, gewohnheiten. temperaturen zwischen 10 und 49 grad, farben von unendlich grau bis unglaublich bunt. ich kann es gar nicht beschreiben, geschweige denn in fotos festhalten. einfach umwerfend!
nichtsdestotrotz sind nun 1900 fotos mehr auf meiner festplatte. es wird wohl eine ganze weile dauern, bis ich mich da durchgehangelt habe. das ein oder andere wird es dann wie immer im tageswerk zu sehen geben. wenn ich ganz viel zeit und lust habe, werde ich vielleicht so eine art ‘best of’ basteln, mal sehen.

die letztendlich gefahrene route gibts hier nach dem klick:

wer will, kann sich diese als .kmz-file zum reinzoomen und nachfahren in gugl-erde hier laden: the trip

san francisco ruft…

und ich brauch noch blumen für in die haare :)

am sonntag gehts los. erstmal eine woche zum arbeiten nach frisco. wohnen werde ich da wo der der gelbe pin steckt, mit blick auf treasure island.
scotty singt: “you’re gonna meet some gentle people there…”. bin gespannt :)
anschliessend muss ich noch ne woche durch kalifornien tingeln um das ein oder andere foto zu schiessen. meine route (siehe unten) ist zwar etwas hardcore, aber ich bin ganz zuversichtlich. frei nach dem motto “der weg ist das ziel” werde ich mich von zeltplatz zu motel hangeln und mir den wilden westen mal etwas näher ansehen. durch vegas will ich zumindest mal durchfahren um dann von l.a. aus wieder den heimritt anzutreten. bin ja schon ganz aufgeregt :)


[grösser wie immer nach dem klick]

hatte ich eigentlich schon erwähnt

dass ich morgen zu herrn ego-s auf seine erste ausstellung jette!?
nich? dann jetzt :)


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men, war & peace

gestern hatte ich (leider nur kurz) die möglichkeit, in berlin im museum für fotografie die äusserst ungewöhnliche zusammenstellung men, war & peace dreier meiner lieblingsfotografen anzusehen.

james nachtwey, david lachapelle und helmut newton vereint unter einem dach klingt schräg, ist es auch und vor allem ist es eins: beeindruckend!

nachtweys alpträume in grossformat haben mir auch in dieser kurzen zeit wieder den boden unter den füssen weggerissen. seine bilder, die ich schon aus inferno und civil wars kenne gehören mit zum härtesten, was ich je gesehen habe. es war gut, sie mal im original zu sehen.

lachapelles krasse gegensätze und sein gekonntes infragestellen von glamour, glanz und der (amerikanischen) welt überhaupt sind dort in teils überdimensional grossen abzügen zu sehen und machen sehr viel spass. zeitgenössische fotografie vom feinsten! als einstieg empfehle ich heaven to hell.

das ganze verbunden mit newtons überdimensionalen portraits von so ziemlich jedem, der rang und namen hat war schon sehr beeindruckend!
die ausstellung läuft noch bis zum 20.05., ich werde definitiv nochmal hingehen!

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