lebensmotto!?
nicht dass ich zitate in irgendeiner weise zur lebensbewältigung hinzuziehen würde, aber folgendes von gerhart hauptmann, gelesen im vorbeirauschen auf einem kalenderblatt, passt und erschüttert mich doch irgendwie gleichzeitig:
sobald einer in einer sache meister geworden ist,
sollte er in einer neuen sache schüler werden.
geht das nun immer so weiter?
“Wissen in Teilen macht eine schöne Geschichte, aber Weisheit entsteht, wenn wir das Ganze sehen.“
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“irgendeiner weise zur lebensbewältigung…”
vielleicht macht es sinn, hier und da die augen offen zu halten um hinweise oder gute gedanken entgegen- und anzunehmen, lebensbewältigung ist ein strammes wort. klingt auch nach verzweifelung und nicht zu “bewältigenden” dingen die das leben betrifft. hinsehen, annehmen, geduldig sein ist oft mehr… als etwas bewältigen zu wollen. es steckt etwas zwanghaftes darin.
so zumindest kann ich es oft und gerade jetzt für mich sehn.
darüber hinaus ist der kalenderspruch nicht ganz unzutreffend, wir lernen, erfahren und sollten nicht wirklich stehen bleiben.
gruß
h.
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da hast du recht heiko, ich sehe das ja genau so. lebensbewältigung ist eben schnell hingeschrieben, ohne sich tiefgründigere gedanken darüber zu machen…
es ist halt schon manchmal erdrückend, wenn die wahrheit so vor einem schwarz auf weiss steht, vor allem, wenn sie einem auch klar macht, dass man ein problem mit routine hat - welche nun mal unabdingbar zum leben dazugehört. meister in einer sache… weg mit der sache… neue sache… verstehst du? das kann zermürben auf dauer. es ist halt immer der wandel auf der besagten klinge, mit der man sich morgens rasiert. ich kann ja nicht mein leben lang alle paar jahre einen neuen job machen bzw. erlernen, ich habe diesen spruch sehr global gesehen, weniger die einzelnen dinge innerhalb eines jobs oder anderen lebensparts, da sollte man sich natürlich immer weiterentwickeln. das ist ja der pfeffer auf dem braten oder wie heisst das ;)
ich hoffe, dir gehts gut in niteroi!!
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Insodern habe ich Glück. Ich glaube nämlich nicht, dass ich in irgendwas meisterlich bin….und ich denke auch nicht, dass sich das irgendwann ändert. ;)
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ich verstehe cebola!
ich denke es geht weniger um perfektion im sinne der “bewältigung” einzelner lebensabschnitte oder irgendwelcher beruflichen erfolge. ich beziehe es unter anderem auf das zusammenleben, auf geduld im miteinander und auf emphatie im leben. ich werde kein meister werden im emphatisch und geduldig sein. wie gesagt kann ich mich bemühen und lernen, miteinander zu kommunizieren und freundschaftlich, aber selbsbestimmt, mein leben zu leben. natürlich brauchen wir was zu beißen aufm tisch, so bekommt das meisterwerden oder lernen bezogen auf beruf eine größere bedeutung. und letztendlich ist ein gewisser luxus, den wir nunmal gerne leben aber oft nicht zugeben wollen, mittlerweile fast unabdingbar!
die balance zwischen alledem, wäre ich ein meister wenn ich sie jeden tag zu leben wüsste…..
ich denke auch jetzt sind wir schüler die miteinander kommunizieren. und das ist gut.
hoffe dir und euch geht es gut in bonn!?
LG heiko
ps: mir geht es gut in niteroi, danke! mal wieder etwas unterhaltung in skype wäre schön?
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@ jens: du glücklicher, dass dich dein beruf täglich immer auf neue herausforderungen und motivationen stossen lässt :p
@ heiko: du hast vollkommen recht, man kann und sollte dies durchaus so weiterdenken! ich bezog es ursprünglich halt nur auf meine fehlende berufliche motivation, eben fehlende aussichten und visionen, dinge die einen eben spüren lassen, warum man diesen job gerne macht. oder so.
skypen? auf jeden fall! bin gerade in berlin, aber lass mal das we anvisieren!!
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