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apartheid museum

im dezember 2004 war ich beruflich in johannesburg, eine sehr beeindruckende stadt der absoluten gegensätze. reich, arm, schwarz, weiss, farbig… alles auf engstem raum.
man merkt deutlich, dass die apartheid auch heute noch eine grosse rolle spielt; zwar sieht man menschen unterschiedlicher hautfarbe auf den strassen und in den cafés, nie jedoch habe ich z.b. ein gemischtes pärchen gesehen. wenn man mit den einwohnern spricht, erzählen sie einem von den heute etwas verdeckteren diskriminierungen und von den vielfältigen politischen und gesellschaftlichen problemen. die townships rund um joburg und die wohnviertel mit ihren mauern und stacheldrahtzäunen bestimmen das bild der stadt, ebenso die sicherheitsdienste, die gnadenlos jeden unerwünschten aus oder von den vierteln der “oberen” fernhalten.
es ist deutlich zu spüren, dass johannesburg die liste der gefährlichsten städte der welt anführt (eine statistik besagt, dass es dort mehr morde als autounfälle gibt…).

das für mich einprägsamste erlebnis war der besuch des apartheid museums. mir sind selten solche schauer über den rücken gelaufen wie dort. klar, man denkt (bzw. ich dachte), man weiss einigermassen viel über die apartheid, aber dort kann man in etlichen bildern, filmen, installationen und ähnlichem sehen, dass es um einiges härter war, als es hier in den medien rüberkam. mir blieb mehrfach die spucke weg ob der brutalität und diffizilen abgrenzung der rassen voneinander. ein paar der eindrücke habe ich damals -eher schlecht als recht- versucht fotografisch festzuhalten, diese sind in u.a. fotostrecke zu sehen.
wenn jemand von euch mal in südafrika, respektive johannesburg sein sollte, geht auf jeden fall dort hin!




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